Geburtswehen einer neuen Religion am Beispiel der Baha'i-Religion

Geburtswehen einer neuen Religion am Beispiel der Baha'i-Religion

Dienstag, 17. September 2019 - 19:00 bis 22:00

Pfarrsaal von St. Paul, St.-Pauls-Platz 8, 80336 München

71. Begegnung der Interreligiösen Runde

Die Baha‘i glauben, dass sich Gott seit dem ersten Schöpfungsakt immer wieder aus Liebe zu den Menschen offenbart hat. Die Baha‘i-Lehren vergleichen die jeweiligen Überbringer der Offenbarung – wie Moses, Buddha, Jesus oder Muhammad – mit Gliedern einer Kette, die durch ihre gemeinsame Quelle miteinander verbunden sind.
Im 19. Jahrhundert wurde die Menschheit Zeuge eines bislang einzigartigen Phänomens der Religionsgeschichte – der Zwillingsoffenbarung des Báb und Baha‘u‘llahs.

Der Báb (deutsch: „Das Tor“) verkündete 1844 seine Sendung in Persien und bereitete die Menschen auf einen noch größeren Offenbarer vor. Nur sechs Jahre später wurde er – wie auch zehntausende seiner Anhänger – von den damaligen Machthabern hingerichtet.
Aus Anlass des 200. Jahrestages der Geburt des Báb geben wir diesem Drama Raum in unserer 71. Begegnung.

Wir wollen auch fragen, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede es zum Christentum gibt.

Referent: Christoph Weisser, Rechtsanwalt, Baha‘i

Veranstalter: Erzbistum München, Fachbereich Dialog der Religionen, und Katholische Erwachsenenbildung München

Gebühr: 5 Euro

Postal Code: 
80336