Wir über uns

Koordinierungsrat des christlich-islamischen Dialogs e. V. (KCID)

Postadresse: KCID, c/o Herrn Abdlqalq Azrak, Liegnitzer Str. 25, 53119 Bonn

 

Mut zum Dialog

Unter diesem Motto haben sich Arbeitskreise, Gesellschaften und Vereine aus dem Bundesgebiet zusammengeschlossen, um den Dialog zwischen Muslimen und Christen zu fördern.

Die Präambel unserer Satzung beschreibt unser Selbstverständnis ausführlich:

Im Glauben an unseren gemeinsamen Schöpfer…

Weltweit und gerade auch in Deutschland sind Menschen verschiedener Religionen Nachbarn, Gesprächspartner, Bürgerinnen und Bürger einer Gemeinde und eines Landes. Dem Christentum und dem Islam als den beiden zahlenmäßig größten Weltreligionen, die zudem noch eng miteinander verwandt sind, kommt dabei eine besondere Verantwortung und auch Chance zu.

Wir verpflichten uns, weniger über– und mehr miteinander zu sprechen und nicht nur die Fehler des Anderen sehen und bereden zu wollen. Wir verpflichten uns, Dialog und Zusammenarbeit konkret und fruchtbar zu machen. Wir verpflichten uns, gemeinsam Stellung zu beziehen, wo Menschenrechte verletzt werden, Medien verzerrt berichten und Religionen und Minderheiten zum Opfer kurzsichtiger Politik werden. Wir verpflichten uns, das Gespräch auch mit anderen religiösen Gemeinschaften, hier insbesondere dem uns verwandten Judentum, sowie mit allen am Zusammenleben interessierten und mitgestaltenden Kräften zu suchen. Wir verpflichten uns, Raum für Begegnungen und Gespräche auch über Grenzen hinaus zu schaffen. Wir verpflichten uns, immer wieder Frauen und Männer und auch die junge Generation neu dafür zu gewinnen. Wir verpflichten uns, unsere Beiträge zum Frieden zu leisten.

Weil überall in Deutschland Muslime und Christen[1] ihre Verantwortung erkannt haben, haben sich an verschiedenen Orten Initiativen und Vereinigungen des christlich-islamischen Dialoges gebildet. Die Orientierung an der Basis und an den konkreten Problemen in den einzelnen Städten, Regionen und Ländern gehört zu den gewachsenen Stärken unserer Arbeit in Deutschland.

In diese können sich alle Menschen einbringen, die auf der Basis gegenseitigen Respekts Dialog, Verständigung und Frieden fördern wollen. Sie beteiligen sich vor Ort an der Begegnungs-, Aufklärungs-, Bildungs- und Jugendarbeit. Sie sind bereit zur Zusammenarbeit mit Religionsgemeinschaften, Akademien, Gruppen, privaten wie öffentlichen Einrichtungen, die sich ähnlichen Aufgaben verpflichtet haben.

Im Koordinierungsrat des christlich-islamischen Dialogs (KCID) haben sich Arbeitskreise, Gesellschaften und Vereine aus dem Bundesgebiet zusammen­geschlossen um:

  • den Dialog zwischen Muslimen und Christen zu fördern, welcher Gemeinsamkeiten sucht, aber auch bereit ist, Unterschiede anzuerkennen und einander in unterschiedlicher Identität zu respektieren.
  • Arbeit, Erfahrungen und Ressourcen der Vereinigungen zu vernetzen und gemeinsame Aktivitäten, Veranstaltungen und Tagungen durchzuführen.
  • Stellung zu beziehen, wo Fragen des Zusammenlebens, der fairen Darstellung in den Medien und der Religionsfreiheit berührt werden.
  • sich für ein friedliches und vertrauensvolles Miteinander von Muslimen und Christen in Deutschland und darüber hinaus zu engagieren und gemeinsam allen Arten von Diskriminierung, Fanatismus und Intoleranz entgegenzutreten.

Das gemeinsame Vertrauen, dass diese Welt und alle Geschicke in den Händen des Einen, barmherzigen Schöpfers liegen, gab und gibt uns immer wieder Kraft, uns diesen umfassenden Aufgaben zu stellen und andere zu Mitarbeit und zum Frieden einzuladen.


[1] In der allgemeinen personenbezogenen Formulierung sind im gesamten Text sowohl die weibliche als auch die männliche Form gemeint. Dieser Zusatz ist Teil des Satzungstextes.

Die ganze Satzung erhalten Sie hier: